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Ausbildung Oktober

Am Dienstagmorgen, den 06.10.2015 kamen 15 junge Menschen nach Alsfeld, um an der Schülermentorenausbildung teilzunehmen. Begrüßt wurden sie im Turnzentrum Alsfeld  von ihren Betreuern und Ausbildern, Kaddy und Lucas. Diese sollten sie über die Woche begleiten und zu Mentoren ausbilden.

Nach einem kleinen Intro der beiden, stellte sich die junge Gruppe selbst vor und besprach anschließend die Regeln der nächsten 5 Tage. Später nach dem Mittagessen und der Zimmereinteilung waren die Einheiten „Dynamische Gruppenspiele und Kleine Spiele/New Games“ dran, wo sich die Gruppe noch besser kennenlernen konnte. Dann wurde es mit der Einheit „Auf-und Abwärmen“ praktischer und die Schüler lernten wichtige Grundlagen und Möglichkeiten sich Auf- und Ab zu wärmen. Nach dem Abendessen hatten die Teilnehmer noch eine Einheit und erfuhren über ihre Rechte und Pflichten ein Schülermentor zu sein. Anschließend stellten die Ausbilder ihnen noch den Aufbau der Hessischen Turnjugend und „Jugend trainiert für Olympia“ vor. Dann hatten die Teilnehmer den Tag geschafft und hatten noch freie Zeit bis zur Bettruhe.

Mittwoch früh begrüßte eine neue externe Referentin die Runde. Die ehemalige Leistungssportlerin Svenja führte die Gruppe ins Trampolinturnen ein und zeigte ihnen Methoden, wie man eine eigene Gruppe ins Trampolinturnen einführen kann und worauf man gleichzeitig achten muss. Nach dem Mittagessen wurde es erstmal wieder theoretischer und es folgte die Einheit „Sicherheitsaspekte im Sport“, sowie „Veranstaltungsorganisation“ in der die Gruppe, aufgeteilt in Kleingruppen, ihre eigene fiktive Veranstaltung planen, später der restlichen Gruppe vorstellen und diese dann mit den Ausbildern reflektieren konnte. Mit der folgenden Einheit „Lernen an Stationen“ arbeiteten die Schülermentoren wieder in einer Gruppe zusammen und durften eigene Stationen gestalten um spezifische motorische Fähigkeiten zu trainieren. In der letzten Einheit des Tages „Abenteuerturnen“ lernte die Gruppe die Gruppe  verschiedene Bewegungsstationen in der Halle aufzubauen und sich dazu eine passende Geschichte ausdenken.

Donnerstag wurde es für die jungen Sportler sehr praktisch. Am Vormittag lernten sie Turnspiele, wie Indiaca und Prellball kennen und veranstalteten anschließend ihr eigenes geplantes Prellballturnier. Nach dem Mittagessen durften die Schüler entscheiden, ob sie entweder an „Turnen“ bei Lena oder „Leichtathletik“ bei Jasmin teilnehmen. Beim Turnen lernten die Teilnehmer Methoden um Neuanfänger an die Sportart heranzuführen. Jasmin vermittelte dem anderen Teil der Gruppe zunächst etwas Theorie zur Leichtathletik, bis die Gruppe dann ebenfalls praktisch aktiv wurde und eigene Stationen kreieren und vorstellen durfte. Vor dem Abendessen durfte die Gruppe dann gemeinsam kreativ werden und ihre eigene Einheit, den „Bunten Abend“, planen und dabei nur bei Bedarf auf die Hilfe der Ausbildern zurückgreifen. Nach dem Abendessen wurde das Programm dann vorgestellt. Der erste Teil war ein großes Geländespiel und später ging es bis zum (sehr) späten Abend mit kleinen Gruppenspielen im Seminarraum weiter.

Freitagvormittag wurden die Einheiten „Turnen“ und „Leichtathletik“ fortgesetzt, wobei die „Turner“ noch zusätzlich die Akrobatik kennen lernen durften. Nach dem Mittagessen  gab  der letzte  Referent, Andreas,  der Gruppe zunächst einen breiten Überblick über die Sportmedizin , bevor er dann der Gruppe bis zum Abendessen die Sportart Parkour näher brachte. Am Abend konnten sich die Jugendlichen noch bei der letzten Einheit „Kinball“ ,nach einer kleinen Einführung, bei einem großen Turnier auspowern.

Samstag war schließlich der letzte Tag. Nachdem die Schüler ihre Sachen gepackt und die Zimmer geräumt hatten, stellten die Ausbilder  verschiedene Möglichkeiten für Spiele auf Freizeiten vor. Anschließend reflektierten  sie mit jedem Teilnehmer ihre Ausbildung persönlich und überreichten jedem aus der hervorragenden Gruppe ihre Lizenz über die bestandene Ausbildung. Nach einem letzten gemeinsamen Mittagessen und einer tollen Woche mussten sich dann leider alle verabschieden,  versprachen sich jedoch ein baldiges Wiedersehen.

Von: Lucas Schütte