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Rhönrad-Camp (Herbst)

Mit dem Rhönrad in der Rhön

Das Rhönrad wurde – wie der Name nicht ganz so schwer erahnen lässt – in der Rhön entwickelt und besteht aus zwei Reifen, die durch insgesamt sechs Sprossen miteinander verbunden sind. Auf den so genannten Brettsprossen kann der Turner sicher stehen und seine Füße für besseren Halt in Lederschlaufen stecken. Rhönräder gibt es in vielen verschiedenen Größen. Das Rad wird immer so gewählt, dass der Turner gestreckt auf den Brettern stehen und die Griffe der Griffsprossen gut erreichen kann.

Doch das alles ist nichts Neues gewesen für die 29 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des diesjährigen Herbsttrainingslagers, welches vom 20. – 21. Oktober, passenderweise in Gersfeld in der Rhön stattfand. Man traf sich am letzten Wochenende der Herbstferien und startete gleich mit einem Training in den Tag. Insgesamt gab es an den beiden Tagen vier Trainingseinheiten, die von jeweils fünf sehr erfahrenen Rhönradturnerinnen organisiert und betreut wurden. Es wurde die Möglichkeit geboten, Kürübungen intensiv zu trainieren, neue Schwierigkeitselemente zu erlernen, sowie die Fähigkeiten in den Disziplinen Spirale und Sprung auszubauen. Ein weiterer Schwerpunkt stellte an diesem Wochenende das gegenseitige Helfen und Sichern dar. Dies kann man als eine Art Grundvoraussetzung für das Rhönradturnen ansehen, da sich ein Trainer nicht um mehrere Sportler gleichzeitig kümmern kann und somit auf die Unterstützung der Sportler angewiesen ist. Das heißt, jeder Rhönrad-Turner und jede Rhönrad-Turnerin bekommt Hilfe und übernimmt selbst Verantwortung für andere. Auf Wunsch konnte zudem aus Einheiten am Reck, dem (Mini-)Trampolin und zum „Bauen einer Kür“ gewählt werden.

Doch auch neben dem fleißigen Üben und „rhönradeln“ kam auch der Spaß und die Geselligkeit nicht zu kurz. Man verlebte zwei sehr kurzweilige, sehr trainingsintensive und doch spaßige Tage miteinander.