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Freizeiten der Hessischen Turnjugend 2018


Die Hessische Turnjugend startet mit der Ski- und Snowboardfreizeit in das neue Jahr und fällt damit den Startschuss für das kommende Freizeitenjahr. Noch vor Ostern geht es schließlich mit der Familienschneesportfreizeit (FSSF) weiter. Rund 15 Familien machen sich pünktlich zum Frühlingsbeginn auf den Weg nach Engelberg und möchten noch ein paar schnee-(sport-)reiche und spaßige Tage erleben. Währenddessen starten 25 Kinder beim Trampolin-Camp in Alsfeld hüpfend in die Osterferien. 

Die einen reisen ab, die nächsten kommen an: Das Trampolin-Camp macht nach Beendigung Platz für das erneut ausgebuchte Oster-Turn-Camp mit seinen 40 Kindern und das Rhönrad-Camp in Gersfeld. Danach gibt es wieder eine kleine Atempause, bevor es für die Jugendlichen Ü16 am Pfingstwochenende mit dem Turn-Camp losgeht.

Auch in den Sommerferien geht es Schlag auf Schlag: Es folgt das zweite Turn-Camp und zwei Sommer-Action-Camps, sowie ein Surf-Camp in Holland für die Jugendlichen. Wie auch im letzten Jahr schließt die Freizeitensaison mit dem dritten Turn-Camp und dem Herbstcamp der Rhönradturner ab.

Verkaufsstart für „1,2, U3 – neue Bewegungslieder für die Kleinsten“


Mit Musik geht vieles leichter – auch beim Eltern-Kind-Turnen. Die allerkleinsten Sportler lieben es, zu fetzigen (Kinder-)Liedern durch die Halle zu flitzen und haben umso mehr Freude, wenn ihre Bewegungen von eingängigen Melodien mit wortwitzigen Texten untermalt werden. Als Übungsleiterin für Eltern-Kind- und Kleinkinderturnen weiß Sylvie Kaiser-Meyer um die Bedeutung von Hörerlebnissen für die kindliche Entwicklung. Deshalb  suchte sie schon lange nach einer CD mit geeigneten Turn- und Bewegungsliedern. Trotz  intensiver Recherche fand sie nichts Passendes, woraufhin sich die langjährige und engagierte Kursleiterin der TSV Auerbach diesen Wunsch nun selbst erfüllt hat: Zusammen mit dem Bensheimer Kinderliedermacher Michel Suljic und unter textlicher Mitarbeit von Übungsleiterinnen verschiedener hessischer Vereine entstand in diesem Jahr die CD „1,2, U3 - neue Bewegungslieder für die Kleinsten“. Sie enthält 13 Turn- und Bewegungslieder, die allesamt im Bereich Eltern-Kind-Turnen /Kleinkinderturnen eingesetzt werden können, aber natürlich auch zu Hause jede Menge (Bewegungs-) Spaß bereiten.

Verkaufsstart ist am ersten Adventswochenende (2. und 3. Dezember) auf dem Auerbacher Weihnachtsmarkt. Anschließend ist die CD für 14,95 Euro in der Auerbacher Buchhandlung Nuss, in der „Bücherkiste“ sowie in der Geschäftsstelle der TSV Rot-Weiß Auerbach erhältlich. Wer weiter weg wohnt, kann sich die CD auch mit der Post schicken lassen. Bestellungen sind per E-Mail ( bestellung@tsv-auerbach.org) möglich. Die Versandkosten betragen 2,90 Euro.

Alle Texte auf der CD stammen von Sylvie Kaiser-Meyer, Nicole Lenhart (ebenfalls TSV Auerbach)  sowie weiteren Übungsleiterinnen hessischer Vereine (Petra Freund / SV Ossenheim, Ursula Kohl  / TG Odenwald, Nicole Metz  / TSV Ober-Erlenbach/ Bad Homburg, Ursula  Steinau  / TV Kinzig und Sabine Thielker / Sportverein Hahn), die eigens dafür einige Tage zusammen mit Michel Suljic in Klausur gingen. „Dabei hieß es, unser sportliches Wissen und die Bewegungsideen aus dem Kleinkindturnen mit der musischen Kreativität zu mischen“, schildert Kaiser-Meyer die Projektarbeit. Immer mit dem gemeinsamen Ziel vor Augen: eine CD mit Turn- und Bewegungsliedern zu schaffen und damit eine Marktlücke zu füllen. Herausgekommen sind schließlich 13 lustige und lebendige Lieder, zwölf neue plus das bekannte und turnstundenerprobte „Was unsre Hände alles können“ von Michel Suljic.

„Die Idee, eine CD in den Händen halten zu können, mit Bewegungsliedern für Unterdreijährige, war schon lange mein Traum“, sagt Sylvie Kaiser-Meyer, „denn bisher gab es keine wirklich gute, brauchbare CD mit Liedern für Kleinkinder, die einfach so im Eltern-Kind-Turnen eingesetzt werden kann.“ Stattdessen habe sie sich ihre Lieder immer einzeln und von verschiedenen CDs zusammensuchen müssen. Auf zahlreichen Fortbildungen erfuhr sie, dass viele KollegInnen  dieses „Problem“ teilten. Jede(r) hätte gerne eine komplette CD für seine Turngruppe gehabt: mit Liedern, die genügend Wiederholungen beinhalten und nicht zu schnell sind.

Musik in Turn- und Bewegungsstunden sei deshalb so wichtig, erklärt Sylvie Kaiser-Meyer, „weil Babys schon im Mutterleib und in den ersten Wochen Tonhöhen, Rhythmen, Klänge und Melodieverläufe unterscheiden und einordnen können. Ihre Hörfähigkeit ist nach wenigen Monaten im Mutterleib weitgehend abgeschlossen, entwickelt sich jedoch durch die verschiedensten Hörerlebnisse gerade in den ersten drei Lebensjahren kontinuierlich weiter“.

Die Auerbacherin, selbst Mutter dreier Kinder, weiß außerdem, wie Bewegung zur Musik, Sing- und Fingerspiele die Grob- und Feinmotorik der Mutter-Kind-Turner fördern. „Die Sinne werden ganzheitlich angesprochen“, erklärt sie. Darüber hinaus wirke sich die Beschäftigung mit der Musik auch positiv auf die Sprachkompetenz  aus.

TSV-Präsident Günther Kuch bezeichnet „1,2,U3“  als ein „Projekt mit Pioniercharakter“, wie es gut zum Verein passe und das die TSV „sehr gerne“ finanziert habe. Begeistert hätten ihn vor allem  die Eigeninitiative und der unermüdliche Einsatz von Sylvie Kaiser-Meyer und ihren Mitstreiterinnen aus den Reihen der Turnabteilung.

Kurz nach Fertigstellung der CD im Spätsommer verstarb der Komponist Michel Suljic plötzlich und unerwartet im Alter von nur 60 Jahren. Als sein letztes musikalisches Werk ist „1, 2, U3 - neue Bewegungslieder für die Kleinsten“ nicht nur eine mitreißende Kinderlieder-CD geworden, sondern auch eine wundervolle Erinnerungen an einen über die Region hinaus bekannten und beliebten Musiker und Menschen.

Alexandra Hoffmann

Erdmännchen und Glühwürmchen sorgen für Aufsehen in Gießen


Gestern trauten viele Gießener ihren Augen nicht: Ein menschengroßes Erdmännchen und ein ebenfalls menschengroßes Glühwürmchen schlenderten Hand in Hand durch die Stadt. Dieses merkwürdige Schauspiel weckte die Neugier der Gießener und so sammelten sich immer mehr Schaulustige um die beiden ungewöhnlichen Passanten. Es dauerte auch nicht lange, bis die ersten nach einem Selfie fragten und dann ging es so richtig los, das Blitzlichtgewitter. Auch die vorbeifahrenden Autofahrer waren sichtlich begeistert und winkten und hupten den beiden zu. Aber was konnte das ganze nun bedeuten? Die Fragezeichen standen immer noch allen auf die Stirn geschrieben, man stand weiter im Dunkeln und rätselte. So lange bis Lumi, das Glühwürmchen dafür sorgte, dass allen ein Licht aufging.

Das nächste Landeskinderturnfest steht schon vor der Tür und das neue Maskottchen Lumi, das Glühwürmchen wollte schon einmal die Stadt besichtigen und erkunden, die das Turnfest im nächsten Jahr austragen wird. Und damit er dies nicht ganz alleine machen musste, hatte er seine Freundin aus Marburg, Mala, das Erdmännchen mit dabei. So machten sich die beiden also gemeinsam auf den Weg und machten an verschiedenen Stationen in Gießen halt, wie zum Beispiel beim Rathaus, dem Bahnhof und auch in der Wieseckaue. Dort nämlich wird nächstes Jahr ein riesiges Angebot an Mitmachaktionen stattfinden. Generell dürft ihr gespannt sein, was Lumi und sein Team alles für das Landeskinderturnfest geplant haben.  

neue C-Trainer Gerätturnen


Nachdem wir um 9:00 Uhr ankamen und unsere Zimmer bezogen haben, fand auch schon unsere erste Einheit statt. Dort haben wir die anderen Teilnehmer spielerisch kennengelernt und erfahren, was uns sowohl in dieser Woche, als auch in den folgenden zwei Abschnitten erwarten würde.

In den folgenden Tagen lernten wir verschiedene Referenten kennen, die uns viele Themen wie z.B. Trainingsmethoden, Biomechanik und verschiedene turnerische Elemente an den Geräten der Frauen näher brachten. Einen gesamten Tag widmeten wir unteranderem dem Trampolinturnen, bei welchem wir viele Helfergriffe kennengelernt haben. Bis auf ein paar Theorieeinheiten bestand unser Tagesablauf aus Praxiseinheiten.

Um den Tag ausklingen zu lassen und den Gruppenzusammenhalt zu fördern organisierte das HTJ- Team täglich kreative Abendprogramme, bei denen wir entweder im Gemeinschaftskeller zusammen saßen und unter anderem „Werwolf“ spielten oder im Garten bzw. in der Turnhalle uns bei Spielen im Dunkeln aktiv bewegten. Am letzten Tag, dem 23.07, erhielten wir die Themen für unsere Modellstunden, welche wir in den folgenden Wochen bis zum zweiten Abschnitt vorbereiten sollten. 

Der zweite Abschnitt fand vom 02.09 bis zum 03.09 statt. An den beiden Vormittagen präsentierten wir unsere vorbereiteten Modellstunden und bekamen eine konstruktive Rückmeldung, welche uns für die Prüfung sehr hilfreich war. Nach dem Mittagessen wurden uns von einem Referenten die Grundelemente an den Männergeräten näher gebracht. Bei diesem Abschnitt haben wir unsere Themen für den praktischen Teil der Prüfung bekommen, die wir ebenfalls in den folgenden Wochen vorbereitet haben. 

Am 01. Oktober fand dann die abschließende Prüfung der Ausbildung statt. Zu Beginn des Tages wurde uns die Reihenfolge der Prüfungsthemen bekannt gegeben. Für den praktischen Teil mussten wir einen Verlaufsplan eines Elementes strukturiert erstellen, wobei das Prüfungsteam nur einen ausgewählten Teil von ca. 10 min vorgestellt bekommen wollte. Anschließend zog man sich mit dem Prüfungsteam zurück, um den Praxisteil zu besprechen. Mit einem gemeinsamen Aufwärmen begann schon die erste Prüfung mit dem Element Vorwärtsrolle am Boden. Um ca. 15:30 Uhr hatte auch der Letzte seine Prüfung absolviert und wir trafen uns zur Bekanntgabe der Prüfungsergebnisse. Zur bestandenen C-Trainer Ausbildung erhielten wir unsere Lizenz und ein Trainer T-Shirt des Hessischen Turnverbandes.

Insgesamt war es eine sehr schöne Zeit im Turnzentrum Alsfeld, in der wir viel für unsere Tätigkeit als Trainer, aber auch für uns selbst als Turner lernen konnten. Wir waren eine sehr motivierte, lustige  und harmonierende Gruppe, die viel Spaß zusammen hatte. Wir haben die Zeit genossen und würden jedem, der eine Turngruppe leitet oder in Zukunft leiten möchte, diese Ausbildung empfehlen.  

Weltkindertag


Am 17.09.2017 wurde der Weltkindertag im Stadtpark Wieseck-aue in Gießen gefeiert. Natürlich war die HTJ dabei und hat eine sportliche Weltreise mitgebracht. 300 Kinder haben die Kinderturn-Weltreise durch sechs verschiedenen Länder gemacht.

Früh morgens ging es mit dem Auto und den Helfern der HTJ los zum Stadtpark Wieseck-aue, in dem viele Kinder den Weltkindertag miterleben wollten. Vor Ort kamen die HTJ und die Tuju-Mittelhessen zusammen und haben viele verschiedene Sportstationen zum Thema Kinderturnen für die motivierten Kinder aufgebaut.

Ab 11 Uhr durften die Kinder die Weltreise starten. Sechs verschiedene Länder, 6 verschiedene Stationen. Nicht nur die Gerätelandschaft in Südafrika war ein Hit, sondern auch die anderen Länderstationen wie Australien, in dem die Kinder wie Kängurus um die Wette hüpfen konnten. In Norwegen wurde Wikinger Schach gespielt (werfen), in Österreich wurde von Berg zu Berg über eine Slackline balanciert, in Spanien wurde gehinkelt und in Brasilien mussten Bälle transportiert werden. Schon nach vier bereisten Länder durften die Kinder Ihr Glück an unserem Glücksrad austestet und alle gingen als Gewinner nach Hause.

Nicht nur am Weltkindertag wird der Stadtpark Wieseck-aue von Kindern umzingelt sein, sondern auch beim Landeskinderturnfest 2018!

Gruppenhelfer Rhönrad


Anfang September fand das erste Wochenende der Gruppenhelferausbildung Rhönradturnen in Wiesbaden statt. 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Hessen und den umliegenden Bundesländern lernten in einem zweitägigen Lehrgang einiges über das Helfen und Sichern am Rhönrad. Sowohl theoretisches Wissen als auch praktische Übungen waren Bestandteil der Ausbildung, wobei an diesem ersten Wochenende die Disziplinen Geradeturnen und Spirale im Fokus standen. Neben vielen Lehreinheiten am und mit dem Rhönrad lernten die Teilnehmer auch, wie man ein Minitrampolin sinnvoll in das Training einbauen kann und wie man eine Trainingsstunde sinnvoll strukturiert, sodass Turnerinnen und Turner auch selbstständig und gegenseitig miteinander üben können. Auch das im Rhönradturnen erst kürzlich eingeführte Abzeichensystem für junge Turnerinnen und Turner haben die Referentinnen mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern besprochen und aktiv erprobt.

Ende November wird ein weiterer Teil der Gruppenhelferausbildung stattfinden, den die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hoffentlich alle mit einer erfolgreichen Prüfung abschließen werden. Ziel ist, dass die frisch ausgebildeten Gruppenhelferinnen und Gruppenhelfer Anfängern alle Grundlagen des Rhönradturnens bis hin zu einfachen Übungsfolgen vermitteln können. Sie sollen so den Trainingsbetrieb in ihren Vereinen unterstützen und Routine im Hinblick auf eine mögliche zukünftige Trainertätigkeit in einigen Jahren sammeln.

Neue BFDlerin im HTJ-Büro


Ich bin Nina Schremb und bin 19 Jahre alt. Am 15. Mai war mein erster Tag und ich werde ab September Julia als BFDlerin ablösen. Ich habe mein Fachabitur im Bereich Sozialwesen auf der Käthe-Kollwitz-Schule in Marburg absolviert. Nach der Schule war ich 7 Monate in Neuseeland und habe dort Work and Travel gemacht. Auf dem Rückweg nach Deutschland habe ich nette Stopps (Fidschi Inseln, Sydney und Thailand ) gemacht, um so viel wie möglich von der Welt und den verschiedenen Kulturen zusehen. In meiner Freizeit mache ich gerne Sport und freue mich neue Dinge zu erlernen oder zu erleben.  Ich habe mich schon in vielen verschiedenen Sportarten versucht und bin beim Schwimmen hängen geblieben. Ich bin jetzt 10 Jahre im Schwimmverein und reite neben bei gerne. Ich freue mich sehr, bei der Hessischen Turnjugend als neue Bundesfreiwillige anzufangen und viel Neues zu erlernen.

Die Hessische Turnjugend erobert Fulda


Das diesjährige Teamer-Treffen der Hessischen Turnjugend fand in Fulda statt. Die HTJ lädt jedes Jahr zu einem gemeinsamen Wochenende ein, um nicht nur eine spaßige Zeit miteinander zu verbringen, sondern um den Teamern auch die Möglichkeit zu geben, neue Ideen und Anregungen für das eigene Repertoire zu sammeln. Am Samstagmorgen trafen wir uns mit insgesamt 16 Teilnehmern am Fuldaer Bahnhof, um mit einer ausgefallenen Stadtrallye in das Wochenende zu starten und auf diese Weise Fulda kennenlernen zu können. Julia Winterstein hat sich hierzu einige witzige Aufgaben einfallen lassen und das Thema „HTJ-Teamer“ nicht zu kurz kommen lassen. Wir teilten uns in Kleingruppen auf und zogen alle mit einem Fragebogen und einem rohen Ei los. Die Rallye forderte unterschiedliche Aufgaben, die von den Gruppen erfüllt und mit einem Beweisfoto festgehalten werden mussten. So entstanden ausgefallene Interpretationen, auf denen Turnelemente dargestellt, soziale Tätigkeiten vollbracht, gegenseitige „Das machst du nie“-Aufgaben gestellt, typische Teamer Situationen nachgestellt und der HTJ-Schriftzug in der ganzen Stadt verteilt werden mussten. Bonuspunkte konnten erreicht werden, indem auf den Fotos eine Sehenswürdigkeit und alle Gruppenmitglieder zu sehen waren. Da hieß es oft „Selfie-Time“. Besondere Kreativität forderte die Aufgabe, das rohe Ei hartgekocht zurück zu bringen. Diese Aufgabe meisterte jede Gruppe erfolgreich, auch wenn das eine oder andere Ei im Prozess etwas in Mitleidenschaft gezogen wurde. Nach der Rallye und einem kleinen Mittagssnack in der Stadt machten wir uns auf den Weg in die Jugendherberge. Mariele Becker startete die Gestaltung des Nachmittags mit der Vorstellung des neu erarbeiteten Wertschätzungskonzepts, um die Teamer so auf den neuesten Stand der aktuellen Pläne zu bringen. Milena Schäck nutzte im Anschluss das gute Wetter, um uns draußen neue Spiele zum Thema „Gruppendynamik“ an die Hand zu geben. So wurde aus den Teilnehmern unter anderem eine Herde Kühe, die unter ständigem Körperkontakt über einen Elektrozaun auf die andere Seite der Wiese kommen wollten. Hierbei wurde Zusammenarbeit großgeschrieben und nach einigem Brainstorming und letztlichem Ausprobieren haben es alle auf die andere Seite der Zauberschnur geschafft, ohne sie zu berühren. In der Psychiatrie konnten wir unseren Schauspielkünsten freien Lauf lassen, denn zwei Psychiater mussten die Krankheiten der Patienten diagnostizieren und sie in das Behandlungszimmer locken. Hungrig genossen wir das Abendessen und fuhren im Anschluss zum lang ersehnten Lasertag. Für einige von uns war es das erste Mal und trotz der vorherigen Aufregung hatten wir viel Spaß und konnten uns eine Stunde lang sportlich verausgaben. Zurück in der Jugendherberge ließen wir den Abend mit der Auswertung der Stadtrallye und den dabei entstandenen Bildern ausklingen. Als Preis gab es viele Leckereien, die bei mehreren Runden „Werwolf“ genüsslich verschlungen wurden. Der Sonntag startete mit dem gemeinsamen Frühstück und einem anschließenden Einblick in das Thema „Rhetorik“. Dazu ließ Tamara Logemann sich Spielideen einfallen, um das Thema interessant und spaßig zu gestalten. Hierbei ging es viel um die eigene Stimme und unsere äußerliche Darstellung, sowie dem Ausdruck verschiedener Emotionen. Zum Abschluss des Wochenendes bereiteten Pia Gideon und Julia Jochum aus dem Team Freizeiten Bastelideen vor und so hatten alle die Möglichkeit, nicht nur neue Ideen für die eigenen Bastelstunden zu sammeln, sondern selbst noch ein Muttertags-Geschenk zu basteln. So entstanden Eulen aus Pappe, Stifte-Halter aus Klopapierrollen und Freundschaftsbändchen. Nach dem Mittagsessen machten sich alle mit vielen neuen Ideen auf den Weg nach Hause.